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Ein kulinarischer Streifzug



Fleisch

Beim Thema Fleisch bin ich ein bisschen extrem. Lieber esse ich kein Fleisch als schlechte Qualität oder Produkte aus Massentierhaltung. Auch wenn ich allgemein schon kritisch bin, so bin ich bei diesem Thema noch kritischer. Hühnerfleisch kaufe ich nur bei einem Geflügelhof bei dem ich auch die Ställe besichtigen kann. Rotes Fleisch gehört zu den Luxusprodukten. Ich muss die Rasse, Herkunft, Aufzucht, Haltung, Schlachtung und Reifedauer kennen. Discounter, Supermarkt oder Fleischfachverkäufer ohne Hintergrundwissen gehen gar nicht. Für mich gibt es an manchen Tagen nichts Schöneres als ein perfekt gegartes T-Bone Steak und am Ende genussvoll den Knochen abnagen.


Mein Fleischkonsum hängt auch von meiner Geselligkeit und verfügbaren Zeit ab. Wenn ich Freunde einlade mache ich meistens Fleisch oder Geflügel in einem Gang vom Menü. Fleisch ist für mich ein Lebensmittel, das sehr viel Zeit braucht. Es muss Raumtemperatur annehmen, dann gewürzt werden, sanft gebraten und dann noch die Ruhephase. Da geht nichts unter zwei Stunden. Fleisch ist zu schade für den Alltag.