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Ein kulinarischer Streifzug



Getreide Hülsenfrüchte und alle Verwandten

Für mich stellen Quinoa, Hirse und alles Andere eine wunderbare Ergänzung meines Speiseplanes dar. Durch die Änderung im Bewusstsein der Öffentlichkeit, sind solche Lebensmittel keine Exoten mehr. Das ist einer der größten Meilensteine im kulinarischen Bereich. Die Vielfalt hat sich sehr stark vergrößert. Das Experimentieren macht Spaß und zweimal hinter einander das Gleiche zu essen finde ich langweilig. Heute gibt es Vieles bereits im Supermarkt, was vor ein paar Jahren noch ein Wunschtraum war. Damit lassen sich exotische Gerichte wesentlich einfacher realisieren und der eigene Geschmackshorizont erweitert sich von Tag zu Tag.


Dosenware bei Hülsenfrüchten mag ich persönlich gar nicht, weil die Konsistenz zu matschig und weich ist. Es gibt verschiedene Wege Bohnen u.ä. selbst zu kochen.


1. Möglichkeit Über Nacht

Bohnen o. ä. waschen und in eine große Schüssel füllen. Mit Wasser auffüllen, bis zum Rand, 1-2 Teel. Salz zufügen. Schüssel abdecken. Am nächsten Tag Einweichwasser wegschütten, Bohnen in einen Topf geben und bis 3 cm über den Bohnen mit frischem Wasser auffüllen. Anschließend auf kleiner Flamme kochen, je nach Sorte 45-90 min.


2. Möglichkeit Vorkochen

Bohnen o. ä. waschen und in einen großen Topf geben. Mit soviel Wasser auffüllen, bis es 6 cm über den Bohnen steht, 1-2 Teelöffel Salz zugeben und langsam zum Kochen bringen. Wenn die Bohnen kochen, Herd ausschalten, Deckel auf den Topf geben und eine Stunde stehen lassen. Anschließend abseihen und gut abspülen, in den Topf zurück geben und  mit Wasser auffüllen bis 4 cm über dem Gargut. Langsam zum Kochen bringen und je nach Sorte 45-90 min. kochen.


Salz

Das Salz beim Einweichen verhindert, dass die Bohnen beim Kochen platzen. Beim Kochen erst ganz am Schluss Salz zugeben, sonst werden die Hülsenfrüchte nicht weich. Ausnahme sind Kichererbsen, die kann man gut in Salzwasser oder Gemüsebrühe kochen.


Aroma

Zum Aromatisieren kann man während des Kochens Gemüse oder Kräuter zugeben, z.B. Zwiebel, Sellerie, Karotten, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin etc.